Grundlage funktionierender menschlicher Systeme

Unter System wird laut Wikipedia im Allgemeinen ein abgrenzbares, natürliches oder künstliches “Gebilde” bezeichnet, das aus verschiedenen Komponenten besteht, die aufgrund bestimmter geordneter Beziehungen untereinander als gemeinsames Ganzes betrachtet werden (Wikipedia “System”), verstanden.

Als Gesetz definiert der Duden u. A. ein “einer Sache innewohnendes Ordnungsprinzip; unveränderlicher Zusammenhang zwischen bestimmten Dingen und Erscheinungen in der Natur” (vgl. Duden “Gesetz”).

Aus diesen Definitionen heraus lässt sich als menschliches System ein Gebilde verschiedener Menschen (Komponenten eines Systems) ableiten. Dazu können beispielsweise Einzelpersonen oder Paare, Familienkonstellationen, Mannschaften, Teams im Unternehmenskontext, Behörden oder Gesellschaften gehören.

Und auch in diesen Systemen herrschen erfahrungsgemäß unveränderliche Zusammenhänge, was bereits Bert Hellinger in seinem Buch Ordnung der Liebe, welches erstmals 1996 durch den Carl- Auer- Verlag in Heidelberg erschien, erkennt.

Auch Insa Sparrer beschreibt in Ihrem Buch „Wunder, Lösung und System“, dessen 6. überarbeitete Ausgabe 2014 in Heidelberg beim Carl- Auer- Verlag erschien Wirkungsprinzipien, welche sich in der gemeinsamen Arbeit mit Matthias Varga von Kibed heraus kristallisierten.

Dieter Bischop griff diese unveränderlichen Zusammenhänge (Ursache- Wirkungs- Prinzipien) auf, brachte sie in eine logische Ordnung und gab ihnen den Namen Systemgesetze (vgl. Bischop, 2010).

Das Besondere an den Systemgesetzen ist, dass wir sie weder sehen noch anfassen können. Sie wirken im Verborgenen wie bspw. die Gravitation, deren Grundidee bis in die Antike auf Aristoteles zurückgeht und von Isaac Newton erstmals anhand einer mathematischen Formel beschrieben wurde (vgl. Wikipedia – “Gravitation”).

So wie die Gravitation dafür sorgt, dass der Legende nach der Apfel vom Baum aus Richtung Erdboden auf Herrn Newtons Kopf und dann zu Boden fallen konnte, so entstehen bei Verletzungen der Systemgesetze negative Gefühle wie Leid, Trauer, Schmerz und Angst. 

Wie aus der Farbgebung von Abbildung 1 hervorgeht, bestehen zwischen den einzelnen Systemgesetzen bestimmte Beziehungen. Im Folgenden werden die einzelnen Systemgesetze und die Folgen von Systemgesetzverletzungen näher beschrieben.

Wichtig ist zu wissen, dass Systemgesetzverletzungen direkte Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Das ist noch aus der Steinzeit angelegt und sollte ursprünglich das Überleben von Individuen sichern, so Bischop.

Systemgesetze 1 bis 3

Systemgesetz 1

Zugehörigkeit

Das Systemgesetz, das am stärksten wirkt, ist die “Zugehörigkeit zum eigenen System”. Wurde vor tausenden von Jahren jemand aus der Gruppe ausgeschlossen, kam das einem Todesurteil gleich. Auch wenn wir heute nicht zwangsläufig sterben, wenn wir aus einer Gruppe ausgeschlossen werden, so sorgt Ausschluss doch dafür, dass verletzte Gefühle, wie Leid und Wut entstehen (Bischop, 2010).

Beispiel 1

Stell Dir vor, Du bist in einer Handballmannschaft (gilt für alle anderen Mannschaftssportarten genauso) aktiv und erfährst, dass sich letztes Wochenende alle Mannschaftsmitglieder, außer Dir zu einer Feier oder einer besonderen Aktivität getroffen haben. Wie würdest Du dich in dem Moment fühlen, in dem Du davon erfährst?

Wie dieses Schaubild verdeutlicht, findet durch den Ausschluss eine Systemgesetzverletzung, hier durch den roten Pfeil symbolisiert, statt. Diese wiederum sorgt für negative Gefühle bei der ausgeschlossenen Person. Diese Gefühle äußern sich meist in Form von Leid, Schmerz, Trauer oder Wut.

Systemgesetz 2

Anerkennung, Wertschätzung, Respekt

Das Systemgesetz, das die zweitstärkste Wirkung hat, ist “Anerkennung, Wertschätzung, Respekt”. Dazu zählen auch Würdigung und Dankbarkeit.

Allein die Zugehörigkeit zu einem System stellt die Grundvoraussetzung für Anerkennung dar. Fehlen diese in einem System gänzlich, so bricht es auseinander (Bischop, 2010).

Um dieses Systemgesetz besser zu verstehen, ist es wichtig, die Bedeutung der Worte “Anerkennung”, “Wertschätzung” und “Respekt” genauer zu beleuchten:

Anerkennung:

Anerkennung kann sich auf verschiedene Aspekte beziehen.

Einerseits meint Anerkennung wie aus dem Duden hervorgeht die Würdigung oder Billigung von etwas wie beispielsweise Personen oder Leistung.

Andererseits findet Anerkennung auch Verwendung im Sinne offizieller Bestätigung oder Erklärung der Gültigkeit oder Rechtmäßigkeit von etwas wie zum Beispiel eines Staates durch andere Staaten.

Das Wort Anerkennen beinhaltet neben “kennen” auch “erkennen”. Um jemanden anzuerkennen, muss man die Person selber, oder etwas, was sie geleistet hat kennen oder erkennen. Erst dadurch kann man etwas würdigen oder dankbar dafür sein. Also jemanden, oder etwas anerkennen (vgl. Duden und Wikipedia zu “Anerkennung”).

Wertschätzung:

Teilen wir das Wort in “Wert” und “Schätzung”, lässt sich “Wert” als Qualität oder positive Bedeutung, die jemandem oder einer Sache zukommt und “Schätzung” als eine intuitive Bewertung von etwas beschreiben.

Daraus leitet sich für Wertschätzung die Zumessung oder Bewertung einer Person oder Sache im positiven Sinne ab.

Somit steht die Wertschätzung über der Anerkennung, da die Anerkennung weder positiv noch negativ konnotiert ist.

Wikipedia formuliert Wertschätzung noch klarer als “positive Bewertung eines Menschen”.

Respekt:

Der Duden beschreibt Respekt als auf Anerkennung, Bewunderung beruhende Achtung. Im beruflichen Kontext auch als vor jemandem aufgrund seiner höheren, übergeordneten Stellung empfundene Scheu, die sich im Bemühen äußert, kein Missfallen zu erregen.

Respekt hat demnach also die stärkste Wirkung vor Anerkennung und vor Wertschätzung.

Beispiel 2

Egal wie viele Tore eine Mannschaft im Sport erzielt, erzielt das gegnerische Team mehr, so ist die Niederlage unabwendbar.

Nun hat Dein Team eine super Leistung abgeliefert und das Spiel gewonnen. Völlig enthusiastisch lobt der Trainer diejenigen, die die Tore erzielt haben. Dabei vergisst er wie viele Tore von Dir als Torwart verhindert wurden. Dir wird keine Anerkennung, Wertschätzung oder Respekt entgegengebracht. Entsprechend ist das Gefühl bei Dir, welches sich in der Situation bemerkbar macht.

Systemgesetz 3

Gleichgewicht von Geben und Nehmen

Eine wichtige Grundvoraussetzung ist hier das Wissen, dass jedes System zum Ausgleich strebt. Wie eine Waage. Naturwissenschaftler kennen dies von der “Diffusion”. Diese beschreibt den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden in Flüssigkeiten und Gasen als natürliche Folge der brownschen Molekularbewegung welcher ohne äußere Einwirkungen geschieht (vgl. Wikipedia zu Diffusion).

Dieses Phänomen ist auch in zwischenmenschlichen Systemen zu beobachten.

Beispiel 3

Greifen wir das Beispiel zu Systemgesetz 2 wieder auf.

Alle aus dem Team wurden gelobt, nur Du nicht. Und das obwohl Du genau so Deine Bestleistung abgerufen und dadurch dem gesamten Team zum Sieg verholfen hast wie die anderen. Es bekommen sogar alle Teammitglieder eine Medaille durch den Turnierveranstalter überreicht. Dieser konnte jedoch aus Kostenersparnisgründen nur 8 Medaillen einkaufen und kann daher auch nur an 8 der 9 Teammitglieder eine Medaille aushändigen. Du selbst erhältst keine. Dass das schlechte Gefühle bei Dir macht, ist hier völlig verständlich. Ging es bei Systemgesetz Nr. 2 noch um die Anerkennung, Wertschätzung und Respekt, so kommt bei der Verletzung von Systemgesetz Nr. 3 das Ungleichgewicht von Geben und Nehmen zum Tragen. Du hast Dich für den Sieg mindestens genauso sehr aufgeopfert wie Deine Teammitglieder. Nun findet weder ein Ausgleich in Form eines Lobes oder Anerkennung, Wertschätzung oder Respekt noch in Form einer Medaille statt.

 

Die Systemgesetze 4-6

Systemgesetz 4

Früher vor später hat Vorrang

Das Systemgesetz “Früher vor später hat Vorrang” ist eines der am häufigsten verletzten Systemgesetze (vgl. Hanseatisches Institut).

Wichtig, ist hierbei, dass die Person, die später in ein System kommt, die Person(en) anerkennen muss, die dem System schon länger zugehörig sind.

Beispiel 4

Angenommen es ist Spieltag. Wie immer steht eine Kiste mit 12 Wasserflaschen in der Umkleide. 11 Deiner Teammitglieder haben sich ihre Flasche rausgenommen. Du gedenkst Dir die Flasche bis zur Halbzeitpause aufzuheben und lässt sie im Kasten.

Viel zu spät kommt nun ein 13. Teammitglied zum Aufwärmen aufs Spielfeld und bringt die letzte Wasserflasche aus dem Kasten mit aufs Spielfeld. Das führt dazu, dass sich Deine Magengrube in diesem Moment kurzzeitig anfühlt, als wenn Du einen heftigen Schlag versetzt bekommen hast. Oder aber Dein Brustkorb schnürt sich zu und Du bekommst kurz schlecht Luft. Ganz unterschwellig entsteht zudem ein Gefühl von Wut.

Ursprünglich ist dieses Gefühl im Zusammenhang der Nahrungssuche angelegt. Dabei geht es also wieder direkt ums Überleben. Kein Wasser = verdursten.

Systemgesetz 5

Höhere Verantwortung / höherer Einsatz hat Vorrang

Das Systemgesetz “Höhere Verantwortung / höherer Einsatz hat Vorrang” sagt aus, dass diejenigen Akteure in einem System, die sich mehr einsetzen, als Akteure die mehr Verantwortung für das System tragen, die Personen mit mehr Verantwortung anerkennen müssen. Auch wenn sich die Verantwortlicheren augenscheinlich weniger für das System einsetzen.

An dieser Stelle gibt es eine Besonderheit – Die Hierarchie zwischen Systemgesetz 4 und 5: So muss “Höhere Verantwortung und Höherer Einsatz” “Früher vor später hat Vorrang” anerkennen.

Beispiel 5

Wir sind wieder beim Spieltag aus dem Beispiel zu Systemgesetz 4.

Das Spiel (Handball) ist in vollem Gange. Immer wieder geht Dein Team mit 1 bis 2 Toren in Führung und immer wieder gleicht das gegnerische Team seinen Rückstand aus und geht selbst mit 1 bis 2 Toren in Führung. So geht es das gesamte Spiel hin und her. Die Emotionen kochen hoch. 2 Minuten vor Ende, der Spielstand beträgt 22 Tore für Dein und 23 Tore für das gegnerische Team, knickt Dein Teammitglied, das die meisten Tore erzielt hat, mit dem Fuß um. Eine Verletzung im Fußgelenk entsteht und das Laufen funktioniert nur unter Schmerzen, die die betroffene Person zu unterdrücken weiß. Der Trainer (mehr Verantwortung) will die verletzte Person auswechseln. Das verletzte Teammitglied (höherer Einsatz) ignoriert dies. Das führt dazu, dass Dein Team verliert. Die Verantwortung liegt hier beim Trainer. Würde es sich hier um ausgeglichen kraftvolle Persönlichkeiten handeln und keine Systemgesetzverletzungen vorliegen, so wäre die am Fuß verletzte Person freiwillig vom Feld gegangen und das spiel hätte mit Hilfe einer voll einsatzfähigen Person gewonnen werden können.

 

Unter Berücksichtigung der Ordnung zwischen Systemgesetz 4 – 6 eine Ergänzung als Beispiel:

Bekommt das Team einen neuen Trainer, der zwar mehr Verantwortung als die einzelnen Teammitglieder trägt, aber später in das System gekommen ist, so muss der Trainer die einzelnen Teammitglieder als das Frühere anerkennen. Nur so kann er auch seine Verantwortung ausüben und die Teammitglieder diese anerkennen.

Systemgesetz 6

Höhere Kompetenz / höheres Wissen hat Vorrang

Dieses Systemgesetz sagt aus, dass Menschen mit geringerer Kompetenz und geringerem Wissen diejenige mit höherer Kompetenz und höherem Wissen anerkennen müssen. So haben Menschen mit höherem Wissen aber auch die mit höherer Kompetenz anzuerkennen.

Beispiel 6

Angenommen ein Teammitglied macht eine Ausbildung zum Physiotherapeuten, ein anderes praktiziert seit 20 Jahren als Chiropraktiker und renkt mindestens einmal wöchentlich bei Patienten eine Schulter ein. Die auszubildende Person mag vom Wissen her auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand sein (höheres Wissen), die chiropraktizierende Person hingegen weist ein höheres Maß an Erfahrung (hier Kompetenz) auf. Nun kugelt sich jemand beim Training die Schulter aus. Die auszubildende Person spielt sich mit dem höheren Wissen in den Vordergrund und versucht die Schulter einzurenken, führt dabei aber eine Verletzung am Gelenk herbei, die eine 3- monatige Sportunfähigkeit verursacht. Hätte hier die chiropraktizierende Person mit dem höheren Maß an Erfahrung und Kompetenz die Schulter eingerenkt, wäre der Ausfall, der das gesamte Team betrifft zu vermeiden gewesen.

Die Ordnung 4-6

Wie die Grafik zeigt, sind durch die roten Pfeile angezeigt bei den Systemgesetzen 4 bis 6 Besonderheiten zu berücktichtigen. Bei den roten Pfeilen handelt es sich um Anerkennnungspfeile.

Die horizontalen Pfeile zeigen jeweils von rechts nach links:

Zu Systemgesetz 4

So müssen Personen, die später in ein System kommen, die Personen, die schon länger Bestandteil des Systems sind anerkennen.

Zu Systemgesetz 5

Selbiges trifft auf Personen zu, die höheren Einsatz erbringen. Diese haben Personen anzuerkennen, die mehr Verantwortung haben.

Zu Systemgesetz 6

Personen, die als andere Wissen, haben Personen mit mehr Kompetenz anzuerkennen, da sich in Kompetenz angewandtes Wissen ausdrückt.

 

Die vertikalen Pfeile zeigen von unten nach oben.

Dies soll veranschaulichen, dass Personen mit höherer Verantwortung die Personen, die früher im System waren anerkennen müssen, auch wenn eine verantwortlichere Person später ins System gekommen ist.

Personen mit mehr Kompetenz müssen sowohl Personen mit mehr Verantwortung als auch Personen, die früher im System waren, anerkennen.

Die Systemgesetze 7 und 8

Systemgesetz 7

Neues System vor altem System

Werden die vorangegangen Systemgesetze eingehalten, so hat ein neu entstehendes System Vorrang vor dem alten System.

Beispiel 7

Stell Dir vor Du bist Trainer. Deine Mannschaft steht kurz vor der Auflösung weil zunehmend mehr Teammitglieder den Sport nicht mehr ausüben können. Eine Mannschaft aus einem anderen Verein erleidet das gleiche Schicksal. Die Verantwortlichen beider Vereine entscheiden daher, dass die Teams fusionieren. So kommt das übrig gebliebene Team eines einst rivalisierenden Vereins in Deinen Verein. Dadurch können beide Teams auch in Zukunft den Sport weiterhin ausüben. Du sollst als Trainer das neue Team leiten.

Da gibt es diese eine Person, die permanent schimpft, wie schlecht Dein Training sei. Zudem pöbelt sie immer wieder Teammitglieder an, die bereits vor der Fusion zu Deinem Team gehörten.

Diese Person muss Dich und Deine Mitspieler als altes System anerkennen, sich aber zum Wohle des gesamten Systems hinten anstellen (also greift auch ein Stück weit Systemgesetz 4, welches wichtiger ist als Systemgesetz 7). Genau so habt ihr aber auch die neuen Spieler anzuerkennen und mögliche Differenzen aus der vorangegangenen Rivalität beizulegen, damit das neue System wachsen und gedeihen kann.

Systemgesetz 8

Gesamtsystem vor Untersystemen

Aus Systemgesetz Nr. 8 leitet sich ab, dass das System Mannschaft wichtiger ist, als das System einzelne(r) Mitspieler/in.

Beispiel 8

Wird der Sieg in diesem einen Spiel unbedingt gebraucht, um doch noch den einen Punkt mehr zu erlangen, der am Ende der Saison darüber entscheidet, ob das gesamte Team absteigt oder nicht, so wird, sofern die anderen Systemgesetze eingehalten werden, jedes Teammitglied bereit sein, zurückzutreten, dass der Spieler, der die meisten Tore erzielt, auch hier zum Einsatz kommt.

 

Die Systemgesetze 9 und 10

Systemgesetz 9

Aussprechen / Anerkennen, was ist

Systemgesetz Nr. 9 ist auf unterschiedliche Weisen zu verstehen. Einerseits geht es darum, einer Person, die einen verletzt, diese Verletzung auszusprechen. Dies funktioniert nur dann nachhaltig und wirkungsvoll, wenn ganz bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden. Andererseits gewinnt Systemgesetz 9 an besonderer Bedeutung, wenn Systemgesetzverletzungen gezielt aufgelöst werden sollen.

Systemgesetz 10

Ausgleich schaffen

Systemgesetz Nr. 10 kommt wie auch Systemgesetz Nr. 9 eine Schlüsselrolle bei der Auflösung von Systemgesetzen zu. Zum besseren Verständnis greifen wir wieder das Beispiel des Mannschaftssports auf: Person A spielt in der Mannschaft TSV XY bereits seit 7 Jahren im Tor. Person B kommt neu in die Mannschaft und spielt ebenfalls im Tor. Jetzt ernennt der Trainer Person B zum sog. ersten Torwart (mit der Nr. 1 auf dem Trikot), was bei Person A (aufgrund der Verletzung von früher vor später) negative Gefühle macht. Hier ist der Trainer/die Trainerin dazu angehalten für Ausgleich zu sorgen und Person A zu fragen, ob die Art des Ausgleichs auch stimmig ist.

Wenn Du mehr über das Wirken der Systemgesetze im Verborgenen wissen möchtest, oder gar selbst schon mal verletzt wurdest und lernen willst, wie sich diese emotionalen Verletzungen und Konflikte wirkungsvoll und nachhaltig auflösen lassen, buche Dir Dein persönliches und individuelles Vorgespräch und wir schauen gemeinsam auf Dein System, sowie einen möglichen Lösungsweg.

Literatur:

Bischop, D. (2010). Coachen und Führen mit System. Kiel: Ludwig

Bibliographisches Institut GmbH (Hrsg.). (2020). Anerkennung. Zugriff am 09.08.2020. Verfügbar unter https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Anerkennung

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Hanseatisches Institut für Coaching Mediation und Führung. (2019). Die zehn Systemgesetze als Fundament. Zugriff am 03.08.2020. Verfügbar unter https://www.hanseatisches-institut.de/systemgesetze/

Randolph Moreno Sommer (Hrsg.). (2019). SystemEmpowering – der ultimative Leitfaden. Zugriff am 09.08.2020. Verfügbar unter https://randolphmorenosommer.com/systemempowering/

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Wikipedia (Hrsg.). (2020). Wertschätzung. Zugriff am 09.08.2020. Verfügbar unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wertsch%C3%A4tzung
Wikipedia (Hrsg.). (2020). Respekt. Zugriff am 09.08.2020. Verfügbar unter https://de.wikipedia.org/wiki/Respekt

Lukas
Lukas

B. A. Fitnessökonomie

Systemischer Coach